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KROKODILE UND WEISSE WALE

Anne Pruy | Keren Rothenberg | Martin Nielebock | Viktor Ludvik | Katharina Hebenstreit | Julia Frank | Ulrike Basner | Katharina Briksi | Ruth Wadenpohl | Jongseung Kim | Wang Jiongji | Lea Osenberg | Chanelle Rundel | Svenja Deking | Tom Plehn

Eröffnung | Freitag 23. Juli 2021 | 19 Uhr
24. Juli 2021 — 14. August 2021

aktuelle Arbeiten von 15 Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle,
eingeladen und begleitet von Prof. Michael Jäger

Kleine Entdeckungen, die die Aufmerksamkeit fesseln.
Eigentümliche und ungewöhnliche Erfahrungen und Dinge.
Lückenfüller, Zeitvertreib, Freiraum, Leerstelle.
Sehnsüchte und Phantasien, die während des Stillstands lebendig wurden.
Sie bilden den Inhalt von Gesprächen, sind sichtbar oder versteckt in unterschiedlichen künstlerischen Positionen, in Malereien, Zeichnungen, Objekten und Installationen, die auf und um einen Tisch in der Ausstellung zu sehen sind.

Dieser Tisch ist der Ort, an dem 15 Studierende der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle zusammenfinden, die über die Freude am Austausch, am Knüpfen von Beziehungen untereinander und zwischen den Arbeiten, am Finden vom Gemeinsamen und Behaupten des Eigenen verbunden sind.




 

 

VORSCHAU / UPCOMING


 

 


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aufgemöbelt
Christian Bilger | kinetic | collage | video

Eröffnung | Freitag 20. August 2021 | 19 Uhr
21. August 2021 — 18. September 2021

Christian Bilger zeigt bei oqbo in seiner Einzelausstellung "aufgemöbelt" Kinetisches, Collagen und Video.
Der Titel lässt ahnen, dass etwas verbessert, Altes neu gemacht, wieder verwendet oder aufgehübscht wurde.
Bilger bedient sich seines langjährigen Material- und Technikfundus, baut und arrangiert neu. Die zentrale Arbeit im Galerieraum, eine zweiteilige hölzerne Maschine, steht mittig im Raum und fährt ihre stoischen gegensätzlichen Bewegungen ab.
Das Zweier-Ensemble mit fast barocken, verspielten Elementen ist eine Metapher für Mechanik, Statik und Dynamik als bewegtes Bild.
Unterschiedliche Materialien treffen aufeinander, aus alten Arbeiten entliehene technische Antriebe tauchen in neuen Zusammenhängen wieder auf, neue Antriebe bewegen altes Material.
Im hinteren Raum hängen neue Collagen, gefertigt aus Tageszeitungen, deren Typografie wird auseinandergenommen, zu inhaltslosen Liniengeflechten neu arrangiert.
Auf dem Weg hinab ins Kabinett löst sich die Passform einer der Maschinen aus dem Galerieraum von der Wand und schraubt sich in den Raum.
Unten läuft ein dreiminütiger Videoloop als Essenz der obigen Collagen. Hier ist das haptische Kleben vergessen, die Strukturen mäandern digital.
Es gibt keinen roten Faden, dafür ein kleines gestricktes, verknotetes Knäuel. Auseinandernehmen und neu zusammenfügen, ist der Kern.

 

 



 




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TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION
Gesprächsrunde #7
Wir können erfreulicherweise die Gesprächsrunde #7 nun in der Form eines Interviews nachreichen.

INTERVIEW
Wie Sie hören, hören Sie nichts / Cage´s 4´33 - heute noch aktuell?

Michael Bause stellte 5 Fragen an:
Gabriele Knapstein | Leiterin Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Arnold Dreyblatt | Künstler und Komponist, Muthesius Kunsthochschule, Kiel
Duo Silk | Anna Buck & Johannes Schneeberger | Musiker* und Komponist*Innen, Berlin

Vor hundert Jahren wurde John Cage geboren, einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Legendär sind seine 4 Minuten und 33 Sekunden Stille. Heute regt sich niemand mehr über 4'33" auf.
Über den Charakter des Stücks wird hin und wieder diskutiert, über seine Legitimität nicht. Hat diese radikale Haltung aus dem Jahre 1952 heute noch Einfluß auf das zeitgenössische Denken von Musik?

Nachdem das letzte Jahr und die damit einhergehenden Pandemie-Verordnungen uns vor große Herausforderungen gestellt hatten, die Gesprächsreihe TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION fortzusetzen, können wir jetzt mit der verschobenen Runde #7 die Reihe komplettieren. Wer unsere Räumlichkeiten in der Brunnenstrasse kennt, in denen wir sonst unsere Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen und Konzerte veranstalten, wird verstehen, dass uns Corona 2020 vor besondere organisatorische Probleme stellte.
Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen unsere Broschüre, die zur Reihe der 10 Gesprächsrunden TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION erschienen ist, bald bei oqbo wieder persönlich vorstellen können.

Die Gesprächsrunden der Reihe TALKIN' 'BOUT MY GENERATION werden finanziell durch die Spartenoffene Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt.


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PDF | Talkin' 'bout my generation #7
PDF | INTERVIEW

 







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PDF | edition #8





oqbo wird gefördert durch die zweijährige Basisförderung Bildende Kunst 2020/2021

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