oqbo | raum für bild wort ton


paperfile #15

7. September 2019 — 5. Oktober 2019
Eröffnung Freitag 6. September 2019 | 19 Uhr

Martin Assig | Alice Dittmar | Kati Gausmann | Jason Karolak | Christian Orendt | Christina Paetsch | Peter Torp | Mathias Wild

Nach elf Jahren geht paperfile 2019 in die 15. Runde. paperfile #15 ergänzt 2019 das Zeichnungsarchiv der Galerie mit Papierarbeiten von 8 Künstler*innen.
Das Herzstück der Produzentengalerie oqbo | raum für bild wort und ton bietet eine sorgfältig ausgewählte Mischung von Zeichnungen, Fotografien, digitale Prints, Collagen und viele weitere Ausdrucksformen auf Papier.


PDF | Presse paperfile#15



VORSCHAU / UPCOMING


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Buchvorstellung

"Woher kommen die kleinen Kinder?"

erschienen im Verlag Spector Books, Leipzig | ISBN DE 978-3-95905-216-0
Herbert Stattler im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Margarete Vöhringer

Mittwoch 25. September | 20 Uhr

»Woher kommen die kleinen Kinder?«

Im Jahr 1957 erschien im Hamburger Constanze Verlag das Aufklärungsbuch »Woher kommen die kleinen Kinder?« mit einem Text von Ruth Andreas-Friedrich und Illustrationen von Jochen Bartsch. Es sollte Fragen nach Sexualität, Zeugung, Vater und Mutter, Familienpflichten und vorehelicher Keuschheit beantworten. Doch statt aufzuklären, wurde in dem Band mehr verklärt.

Herbert Stattler hat nun das obsessive Bildrepertoire der fünfziger Jahre in ein Künstlerbuch mit 42 Bleistiftzeichnungen übersetzt. Die im Hochdruckverfahren reproduzierten Blätter sind auf gefalteten Doppelseiten abgebildet. Sie alternieren mit ausgewählten Textzeilen. Durch das aktive Blättern des Buches, durch das Changieren zwischen Wort und Bild, Zitat und Zeichnung wird ein poetischer Kommentar evoziert. Die Buchbindung in Form der Schweizer Broschur ermöglicht es wie bei einem Zeichenblock einzelne Bögen zu entnehmen. Durch das besondere Druckverfahren handelt es sich um Unikate.





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Buchvorstellung

Jozsef Tillmann | „Beobachtungen in anderen Welten”
vorgestellt von Hannes Böhringer

Freitag 27. September | 20 Uhr

"Reisen kann man auf vielerlei Art und Weise. In jungen Jahren hätte ich wahrscheinlich nicht halb so viel gesehen wie als Erwachsener.
Da die Voraussetzung für das Sehen das Verstehen ist, nehmen wir das wahr, was uns besonders interessiert. Ansonsten sehen wir nur Oberflächen, die Bilder des mehr oder weniger exotischen Mosaiks des Lebens. Ich bin Bergsteigern begegnet, die durch halb Asien gehastet sind, um einender Gipfel auf dem Dach der Welt zu erklimmen und in ihrer Verzückung gar nicht bemerkt haben, dass sich die wirklich sehenswerten Dinge am Fuße der Berge, in den Tälern und auf den Hochebenen befinden – in den Ziegelstädten Nepals, in den Dörfern und Klöstern.
Der Reisende ist in seinen Eindrücken gefangen. Das ergibt sich unweigerlich aus seiner Situation und ist selbst bei Berufsreisenden nicht anders. Doch auch den späten Nachfahren der Reisenden und Entdecker, den Anthropologen, geht es ebenso, das heißt, wenn sie es sich eingestehen."

J. A. Tillmann lehrt Philosophie an der Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design in Budapest.





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A ≠ A

Daniela Friebel | Juliane Laitzsch | Regine Spangenthal | Gaby Taplick

12. Oktober 2019 — 9. November 2019
Eröffnung | Freitag 11. Oktober 2019 | 19 Uhr

Daniela Friebel, Juliane Laitzsch, Regine Spangenthal und Gaby Taplick verfolgen mit ihren jeweiligen Arbeitsweisen Fragen nach Identität und Zeit, deren Wahrnehmung und Übersetzung.
Misstrauen gegenüber dem scheinbar eindeutig Gegebenen verbindet die vier künstlerischen Positionen.

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Mittwoch 16. Oktober 2019 | 20 Uhr
Jason Kahn, Stimme, Gitarre | Christian Wolfahrt, Perkussion

"Wolfarth und Kahn verbindet ein umfassendes Interesse am Phänomen Klang, eine in ihrer ursprünglichen Bedeutung dilettantische Neugier.
Von Wolfarth ist man gewohnt, dass er aus seiner Perkussion viel mehr als nur Perkussives hervorbringt, es dröhnt, sirrt, schwebt und rauscht. Kahn versteht seine Stimme im ganz eigentlichen Sinn als Organ menschlichen Ausdrucks, mit dem zwar auch intoniert wird, das aber eben auch raunt, röchelt, räuspert und johlt."…
Christof Thurnherr, Jazz n' More






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TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION
Gesprächsrunde #4

Informations- und Inspirationsquellen
der eigenen Arbeit

Charlotte Seither im Gespräch mit Marcello Lussana
Moderatorin: Ulrike Brand

Mittwoch 30. Oktober 2019 | 20 Uhr





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Die Künstler*innen des Projektraums oqbo lenken unter dem Titel Ohne schiefe Bahn bleiben nur Stufen die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das nur unzureichend im öffentlichen Fokus steht. Entlang des Themas Barriere regen die Künstler*innen von oqbo die Anwohner*innen des Brunnenviertels und das Kunstpublikum der Galerie zum gemeinsamen Reflektieren über die Belange von Menschen mit Mobilitätsbeschränkungen im Stadtraum an. Nach der Aktionswoche 2017 unter dem Motto Man ist nicht behindert, man wird behindert wird die inspirierende Zusammenarbeit mit dem Verein Rollers e. V. im Jahr 2019 fortgeführt. Vom 21. bis zum 27. Januar 2019 wird das oqbo-Team das Straßenbild zwischen Bernauer Straße und Ramlerstraße punktuell verändern und in der Aktionswoche vor und in den Galerieräumen bildliche Akzente setzen.






10 Jahre oqbo | raum für bild wort ton from Christian Bilger on Vimeo.








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