oqbo | raum für bild wort ton 



oqbo zu Gast in [ M ] Produzentengalerie | Charlottenstraße 122 | 14467 Potsdam

9. September 2022 — 15. Oktober 2022
Eröffnung | Donnerstag 8. September 2022 | 18 — 21 Uhr

Seraphina Lenz ▶︎ Maria Luise Faber
Julia Ziegler ▶︎ Susken Rosenthal
Michael Bause ▶︎ Katja Gragert
Christian Bilger ▶︎ Benoît Maubrey
Frank Eltner ▶︎ Katrin von Lehmann
Dirk Lebahn ▶︎ Wolfgang Schlegel

Der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler hat oqbo | raum für bild wort und ton eingeladen in der Produzentengalerie [ M ] in Potsdam eine Ausstellung zu kuratieren. In der Ausstellung mit dem Titel "Jam Session" spielt das oqbo Team mit 6 Künstler*innen zusammen, die in Brandenburg geboren sind, dort leben oder dort arbeiten. oqbo fungiert hier als die "Rhythmusgruppe", die das Tempo vorgibt. Jede Jam Session ist eine Wundertüte, immer eine Überraschung. Die Künstler*innen wissen nicht genau was sie erwartet. Ungezwungen und spontan, ein spannendes Zusammenspiel, eine Improvisation an Ort und Stelle. Ziel ist es mit den Besucher*innen diese Spielfreude und Kreativität gemeinsam zu entdecken.

Veranstaltungen während der Ausstellung:

Konzert
Freitag 23. September 2022 | 19 — 21 Uhr
Stefan Römer, Electro Gonzo Modular
TKE Meier, analoges Synthesizerkonzert: GPR A4

Finissage / Gespräch
Samstag 15. Oktober 2022 | 16 — 18 Uhr
|Philosophische Reihe matthes und seitz
Gregor Dotzauer im Gespräch mit seinem Verleger Andreas Rötzer über sein aktuelles Buch "Schläft ein Lied in allen Dingen"

Der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler
[ M ] Produzentengalerie
Charlottenstraße 122
14467 Potsdam
mi – fr 11 – 17 Uhr, sa 12 – 16 Uhr
www.bbk-brandenburg.de | info@bbk-brandenburg.de






VORSCHAU / UPCOMING





AFFEN FISCHEN
Dirk Lebahn

29. September - 22. Oktober 2022
Eröffnung | Samstag 24. September 2022 | 19 Uhr



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KONZERT

Christian Wolfarth | Percussion
Wolfahrt Solo
Samstag | 8. Oktober 2022 | 19 Uhr


Christian Wolfarth
ist Solist aus Leidenschaft. Seit 1991 spielt er regelmässig Konzerte alleine. Im Laufe dieser Zeit hat er sein Instrumentarium immer wieder seinen klanglichen Vorstellungen angepasst. Zurzeit spielt er meist nur auf einer kleinen Kinder-Marschtrommel, bzw. auf einem einzigen kleinen Becken. Viele nennen ihn einen Minimalisten, vielleicht wäre, infolge des klanglichen Reichtums seiner Musik, der Begriff Maximalist treffender.

Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Schlagzeugern hat Christian Wolfarth sein Instrumentarium nie mit elektronischen Geräten erweitert, allerdings folgt er seit Jahren einer Ästhetik, die in gewissem Sinne durchaus als "elektronisch" zu bezeichnen ist. Reduktion spielt in seiner Musik eine grosse Rolle, ebenso die obsessive Liebe zum Detail und eine grosse Palette an klanglichen Möglichkeiten. Diese hat er in den letzten 30 Jahren intensiven Solo-Spiels entwickelt. Die bislang sieben Solo-Produktionen legen Zeugnis davon ab. Manche nennen ihn einen Minimalisten; angesichts der klanglichen Fülle und den strukturellen Möglichkeiten, ist möglicherweise ‚Maximalist' ein treffenderer Begriff.

christianwolfarth.ch







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KONZERT

Berliner Miniaturen & postgermanische Tänze

Sebastian Deufel - Schlagzeug
Daniel Meyer - Gitarre
Freitag | 14. Oktober 2022 | 19 Uhr

Germanische Großmannssucht, donnernde Architektur auf den Schultern von Kunst, Identität und sandigen Böden...gestern.
Große Freiheit kurze Sätze - Musik der kleinen Geschichten.
Die Schuppen der Medusa - - -
Anstand Abstand Aufstand /// Konzentrat Konzentrat ich will mein Leben zurück... Tapsige Tröstung [ tausender Toter] +++ Melodie, ein Anfang & ein Ende : : :

Sebastian Deufel und Daniel Meyer geben ihren Ideen die Zeit die sie brauchen,
auf keinen Fall mehr.

http://www.sebastian-deufel.de/
https://www.danielmeyergitarre.de/



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KATALOG PRÄSENTATION

Anett Lau
Wandernde Ornamente, freigelassene Muster, Identitätsräume und eine Torte

Gisela Wrede und Anett Lau im Gespräch mit Dirk Lebahn
Samstag | 15. Oktober 2022 | 19 Uhr


KRAUTin Verlag

Anett Lau entwickelt filigrane Muster und Ornamente und nutzt dabei einen soziologischen Ansatz.

Ihr geht es u.a. um eine Analyse von Mustern als "Zeichen der Zeit", wobei ihre künstlerische Arbeit auf einer intensiven Forschungstätigkeit beruht. Lau spürt Muster und Ornamente in vielen Bereichen des Lebens auf: im Alltag, im Stadtraum, in Formularen und auch in Archiven historischer Vorbildersammlungen. Ihre Fundstücke untersucht sie auf formale Grundstrukturen in Anordnung, Wiederholung und/oder im Gebrauch. Zeichen der Zeit…

Zeichen der Zeit… Die Muster und ornamentalen Verhältnisse verweisen auf semiotische Zusammenhänge von "Vorläufern" und "Nachfolgern".

In der konkreten Umsetzung ihrer künstlerischen Werke und Interventionen dekonstruiert Lau gefundene Ornamente und Muster und legt Bezüge zu ihren historisch und gegenwärtig gesellschaftlichen Funktionen frei.

Dabei entstehen Papierschnitte, Grafiken, Textbilder und raumbezogenen Installationen.
… und semiotische Zusammenhänge

anett-lau.de
krautin.com/portfolio/wandernde-ornamente-anett-lau/

Gisela Wrede
Künstlerin und Betreiberin des Projektraums WALDEN



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ELEKTRONISCHES KONZERT

Stefan Römer
ReCoder SOUND
Samstag | 22. Oktober 2022 | 19 Uhr





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PDF | edition #10





oqbo wird gefördert durch die zweijährige Basisförderung Bildende Kunst 2022/2023

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