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A U S S T E L L U N G

EIN NASSER UMSCHLAG, DARIN MUTMASSUNGEN ÜBER
DIE SCHWÄRZE DER PUPILLE

Installation | Multimedia

Nina von Seckendorff
Raumstruktur in Kooperation mit Jan Engelke

04. Mai 2019 — 01. Juni 2019
Eröffnung | Freitag 03. Mai 2019 | 19 Uhr

Die Schaufensterscheibe trennt den öffentlichen Raum vom Ausstellungsraum.
Obwohl sie zur Trennung dient und man nicht durch sie hindurchgehen kann, hat sie oft weniger Schwellencharakter als eine Tür. Man kann einen Blick hineinwerfen. Die Dinge und Menschen darin betrachten. Die physische und soziale Distanz wird mit Blicken durchschnitten und gemessen. Im Rahmen der Scheibe wird der Raum zum Bild.
Die Scheibe ist ein Knackpunkt. Wenn man sie zu fest berührt, knackt sie. Wenn sich zwischen den Welten vor und hinter der Scheibe Konflikte entladen, knackt sie, springt sie, fällt sie.
In Nina von Seckendorffs Ausstellung gibt es eine weitere Blickposition:
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paperfile pop up | Peter Radelfinger | Zürich|
paperfile pop up ist ein Ausstellungsformat bei oqbo, begleitend zu Ausstellungen wird eine Künstlerin oder ein Künstler mit ausgewählten Arbeiten aus dem paperfile Archiv vorgestellt. Diesmal zeigen wir Zeichnungen aus der Serie Joke des in Zürich lebenden Künstlers Peter Radelfinger. ...mehr Text


PDF Presse | Peter Radelfinger


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V I D E O S C R E E N I N G

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OASIS | Veneta Androva

Donnerstag 9. Mai 2019 | 20 Uhr

Oasis ist ein Casino in Jericho. Es ist die erste große private Investition in den palästinensischen Gebieten sowie das erste grenzüberschreitende Immobilienprojekt, an dem Israel, die Palästinensischen Autonomiebehörde und Jordanien beteiligt sind. Es sollte ein fruchtbarer Ort für Investitionen und Casinos sein, ein Instrument zur Erleichterung von Kommunikations- und Friedensprozessen, bevor es von Korruption und Konflikten heimgesucht wurde.
Im Jahr 2000, zwei Jahre nach seiner Eröffnung, wurde es geschlossen. OASIS ist auch ein immersives computergeneriertes Spiel, ein System mit eigenen Regeln, bei dem die Zuschauenden die SpielerInnen sind.



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V I D E O S C R E E N I N G

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HOW TO FIND LOVE | Dipl FF: Lola Fuchs und Monika Freinberger

Freitag 17. Mai 2019 | 20 Uhr

HOW TO FIND LOVE ist die Frage, die die beiden YouTuberinnen Meg und Steph umtreibt.
Wie kommt Frau an eine Beziehung mit dem modern man, wenn sich jeder modern man einzigartig fühlen muss?
Keine leichte Aufgabe. Sie antworten mit einer performativen Anleitung und bieten so eine radikale Alternative zum neoliberalen Leitspruch Sei einfach du selbst! Meg und Steph sind dabei ihre unvergleichlichen sexy selves. ...mehr Text


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B U C H V O R S T E L L U N G und K O N Z E R T

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Ursache und Vorwitz | Walter Zimmermann
im Gespräch mit Herausgeber Walter-Wolfgang Sparrer
erschienen im Wolke-Verlag
Buchvorstellung und Moderation Cornelia Jentzsch

Rebecca Lenton spielt "Shadows of Cold Mountain 4" für Flöte und Zuspielband
nach Brice Marden von Walter Zimmermann

www.rebeccalenton.com

Donnerstag | 23. Mai 2019 | 20 Uhr

Ursache und Vorwitz deutet auf eine von Neugier getriebene Haltung des Komponisten Walter Zimmermann, dessen Werk von den Anfängen bis heute in Gesprächen mit Richard Toop durchleuchtet wird. In den Jahren 2002–2008 trafen sich beide zu mehreren Gesprächen und es entstand ein facettenreiches Kaleidoskop dieses in seiner Vielseitigkeit immer noch zu entdeckenden Komponisten.


PDF Presse | Walter Zimmermann



VORSCHAU / UPCOMING


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TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION
Gesprächsrunde #1

da sind keine fußstapfen, in die ich bereit bin zu treten

Rebecca Heims im Gespräch mit Björn Kuhligk
Moderatorin: Daniela Seel

Mittwoch 5. Juni 2019 | 20 Uhr

Unter dem Titel "Talkin' ‛bout my generation" veranstaltet oqbo in den Jahren 2019 und 2020 zehn Gesprächsrunden. Die, in den 1950er und 1960er Jahren geborenen, Initiator*innen interessiert, welche ihrer Errungenschaften, Erfahrungen und Ideen für die folgenden Generationen relevant sein können und wie diese sich mit ihren eigenen künstlerischen Produktionen verorten.

Die Reihe bringt ältere und jüngere Vertreter*innen verschiedenster kultureller Schaffens- und Wissensbereiche zusammen, um über Erzählformen und Wahrheitsbegriffe, über das Schreiben über Kunst, Inspirationsquellen der eigenen Arbeit, die Zukunft des Verhältnisses von Stadt und Land, künstlerische Karriereplanung, die Berührungskraft der Lyrik, die Radikalität der Stille, das Verschwinden der Objekte, Stadt und Fantasie, Kunst im öffentlichen Raum und über Kunst im Zeitalter von Instagram und Co. öffentlich zu diskutieren.

In der ersten Gesprächsrunde geht es um Lyrik. Die Dichterin Rebecca Heims (*1996) hat sich als Gesprächspartner Björn Kuhligk (*1975) gewünscht. Wie lässt es sich als politisch denkender Mensch angesichts unserer gesellschaftlichen Verwerfungen und Missstände, Rassismus, Rechtsextremismus, Sexismus, Klimawandel, steigende Armut, Festung Europa ... engagiert leben und engagiert Gedichte schreiben? Und wovon leben? Das Gespräch wird moderiert von Daniela Seel (*1974).

Die Gesprächsrunden der Reihe TALKIN' 'BOUT MY GENERATION werden finanziell durch die Spartenoffene Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt.


PDF Presse | TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION #1


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A U S S T E L L U N G

Die Sprache der Formen

Jessica Buhlmann | Berlin
Jason Karolak | New York City
Volker Saul | Köln

8. Juni 2019 — 6. Juli 2019
Eröffnung | Freitag 7. Juni 2019 | 19 Uhr

oqbo zeigt unter dem Titel "Die Sprache der Formen‟ drei Positionen abstrakter Malerei — Jessica Buhlmann aus Berlin, Jason Karolak aus New York und Volker Saul aus Köln. Was alle verbindet ist die "Einfachheit" und Präzision ihrer geformten, gemalten oder montierten Bilder.

oqbo shows three positions of abstract painting under the title "The Language of Shapes" - Jessica Buhlmann from Berlin, Jason Karolak from New York and Volker Saul from Cologne. What the three have in common is the "simplicity" and precision of their molded, painted or mounted pictures.


PDF Presse | die Sprache der Formen



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TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION
Gesprächsrunde #2

Auch Texte über Kunst machen Arbeit -
aber welche?
Drei Generationen im Gespräch

Ingeborg Ruthe im Gespräch mit Lorina Speder
Moderatorin: Claudia Wahjudi

Mittwoch 19. Juni 2019 | 20 Uhr

Unter dem Titel "Talkin' ‛bout my generation" veranstaltet oqbo in den Jahren 2019 und 2020 zehn Gesprächsrunden. Die, in den 1950er und 1960er Jahren geborenen, Initiator*innen interessiert, welche ihrer Errungenschaften, Erfahrungen und Ideen für die folgenden Generationen relevant sein können und wie diese sich mit ihren eigenen künstlerischen Produktionen verorten.

Die Reihe bringt ältere und jüngere Vertreter*innen verschiedenster kultureller Schaffens- und Wissensbereiche zusammen, um über Erzählformen und Wahrheitsbegriffe, über das Schreiben über Kunst, Inspirationsquellen der eigenen Arbeit, die Zukunft des Verhältnisses von Stadt und Land, künstlerische Karriereplanung, die Berührungskraft der Lyrik, die Radikalität der Stille, das Verschwinden der Objekte, Stadt und Fantasie, Kunst im öffentlichen Raum und über Kunst im Zeitalter von Instagram und Co. öffentlich zu diskutieren.

Braucht es eine neue Kunstkritik im digitalen Zeitalter? Wie verändern sich die Rezeption von Texten und die Bedingungen ihrer Herstellung? Wie viel Zeit braucht ein guter Text? Was bewirkt die vermehrte Textproduktion durch Künstler*innen und Kurator*innen im journalistischen Alltag? Welche Bedingungen braucht ein unabhängiger Journalismus innerhalb ökonomischer Unsicherheiten? Wie Aufmerksamkeit erzeugen?
Und bis zu welchem Geburtsjahr dürfen Autor*innen und Künstler*innen noch hoffen, reich und berühmt zu werden?
In der zweiten Gesprächsrunde geht es um den Wert des Schreibens über Kunst im Wandel der Zeit.

Das Gespräch zwischen Ingeborg Ruthe (*1947) und Lorina Speder (*1988) wird moderiert von Claudia Wahjudi (*1965).

Die Gesprächsrunden der Reihe TALKIN' 'BOUT MY GENERATION werden finanziell durch die Spartenoffene Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt


PDF Presse | TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION #2




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Die Künstler*innen des Projektraums oqbo lenken unter dem Titel Ohne schiefe Bahn bleiben nur Stufen die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das nur unzureichend im öffentlichen Fokus steht. Entlang des Themas Barriere regen die Künstler*innen von oqbo die Anwohner*innen des Brunnenviertels und das Kunstpublikum der Galerie zum gemeinsamen Reflektieren über die Belange von Menschen mit Mobilitätsbeschränkungen im Stadtraum an. Nach der Aktionswoche 2017 unter dem Motto Man ist nicht behindert, man wird behindert wird die inspirierende Zusammenarbeit mit dem Verein Rollers e. V. im Jahr 2019 fortgeführt. Vom 21. bis zum 27. Januar 2019 wird das oqbo-Team das Straßenbild zwischen Bernauer Straße und Ramlerstraße punktuell verändern und in der Aktionswoche vor und in den Galerieräumen bildliche Akzente setzen.






10 Jahre oqbo | raum für bild wort ton from Christian Bilger on Vimeo.








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