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A U S S T E L L U N G

Der Elefant im Raum
Seraphina Lenz

16. November 2019 — 21. Dezember 2019
Eröffnung | Freitag 15. November 2019 | 19 Uhr

Die Ausstellung beginnt wie ein Roman: "In einem hellen, leeren, grau-weißen Raum fertigte ich Zeichnungen an." Der Text ist mit Rost auf hochempfindliches Papier geschrieben und wird durch Museumsglas geschützt.

In ihrer vierten Einzelausstellung bei oqbo verknüpft Seraphina Lenz verschiedene Kapitel ihrer Arbeit miteinander.
Wie passen die Dinge zusammen? Ein Text hinter Museumsglas, ein Kleid, Skizzen auf Papier. Nach ihren vorangegangenen, raumgreifenden Installationen, die das Publikum in ein Environment einhüllten, setzt sie nun die einzelnen Elemente im Raum nebeneinander, wie Indizien für ein noch nicht erklärbares Geschehen.

Arbeiten von Seraphina Lenz wurden in Berlin zuletzt 2018 in der galerie weißer elefant und 2019 in der Ausstellung Klasse Damen! In Schloss Biesdorf gezeigt.
Aktuell läuft noch bis zum 23. November ihre Ausstellung mots croisees im Projektraum Kurt-Kurt in der Lübecker Straße 13.


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VORSCHAU / UPCOMING




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A U S S T E L L U N G

Rahmenhandlungen

Michael Bause | Christian Bilger | Nina von Seckendorff | Volker Saul |
Katharina Hohmann & Pablo Rezzonico Bongcam | Julia Ziegler |
Regine Spangenthal | Seraphina Lenz

3. Januar 2020 — 5. Januar 2020
Eröffnung Freitag | 3. Januar 2020 | 19 Uhr

Grußwort
Hildrun Knuth | Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung

geöffnet
Samstag | 4. Januar 2020 und Sonntag | 5. Januar 2020 | 15 Uhr bis 18 Uhr

Der Übergang zwischen öffentlichem Raum und dem Galerieraum von oqbo wurde 2019 zum Hauptakteur eines Jahresprogramms mit dem Titel Rahmenhandlungen.
Mit der Entwicklung und Durchführung wurde das Kollektiv oqbo vom Verein Rollers e.V. beauftragt, der als Träger des Projektes Bewegungsfreiräume Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bürger für die Belange von Menschen mit Behinderung fördert.

Alle ausstellenden Künstler*innen des Jahres 2019 wurden gebeten, den Übergangsbereich öffentlicher Raum - Galerieraum zu thematisieren. Dieses "Zwischenreich", dass das Betreten von physischen und emotionalen, im weitesten Sinne fremden Räumen so schwierig macht, bildete die Idee zu 8 Interventionen, die jetzt in dieser Ausstellung noch einmal zu sehen sind.





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A U S S T E L L U N G

6 aus 181

Katrin Bremermann | Katharina Hohmann | Christine Krämer | Julia Oschatz |
Jani Sailamaa | Heiko Wommelsdorf

11. Januar 2020 bis 15. Februar 2020
Eröffnung | Freitag 10. Januar 2020 | 19 Uhr

Mit dem Format "6 aus" startete oqbo im Jahr 2012 ein Format, das die Künstlerinnen und Künstler des paperfile Archivs ausführlicher vorstellt.
Wie in den letzen 7 Malen zuvor stellt das oqbo Kollektiv diese Ausstellung zusammen, indem jedes Mitglied Künstler*innen aus den Schränken auswählt.
"6 aus" ist insofern auch ein Experiment, eine Gegenüberstellung unterschiedlichster Arbeitsweisen über die Rezeption von Kunst, über Wahrnehmungsgewohnheiten, Verabredungen und Prägungen.





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TALKIN' ‛BOUT MY GENERATION
Gesprächsrunde #6

Gedanken-Gänge durch die Landschaften des Urbanen

Prof. Dr. Kai Vöckler im Gespräch mit Malte Bergmann
Moderation: Dr. Nils Plath

Freitag 17. Januar 2020 | 20 Uhr

"Mit der Straßenkarte von Groß-London den Harz durchwandern..." fordert Alexander Kluge zum ‚Crossmapping' auf.
Wie produktiv solch verfremdendes Perspektivieren auch umgekehrt mit Blick auf Stadträume ist, soll sich in diesem Generationen-Gespräch zeigen.
Eingeladen sind der Stadtforscher Malte Bergmann (Berlin) und der Urbanist Prof. Dr. Kai Vöckler (Offenbach), von ihren Gedankengängen und Feldforschungen zu berichten.
Moderiert von Dr. Nils Plath wird sich das Gespräch um die Frage nach dem Verhältnis von Natur und Kultur, von Welt und Umwelt und um das Gehen und Schauen in den künstlichen Biotopen der Kulturen und imaginierten Communities drehen.





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Die Künstler*innen des Projektraums oqbo lenken unter dem Titel Ohne schiefe Bahn bleiben nur Stufen die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das nur unzureichend im öffentlichen Fokus steht. Entlang des Themas Barriere regen die Künstler*innen von oqbo die Anwohner*innen des Brunnenviertels und das Kunstpublikum der Galerie zum gemeinsamen Reflektieren über die Belange von Menschen mit Mobilitätsbeschränkungen im Stadtraum an. Nach der Aktionswoche 2017 unter dem Motto Man ist nicht behindert, man wird behindert wird die inspirierende Zusammenarbeit mit dem Verein Rollers e. V. im Jahr 2019 fortgeführt. Vom 21. bis zum 27. Januar 2019 wird das oqbo-Team das Straßenbild zwischen Bernauer Straße und Ramlerstraße punktuell verändern und in der Aktionswoche vor und in den Galerieräumen bildliche Akzente setzen.






10 Jahre oqbo | raum für bild wort ton from Christian Bilger on Vimeo.








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PDF | edition #7