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Gebrochene Welten
Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Gera
Die vom Kunstverein Gera kuratierte Ausstellung läuft vom 10. November bis 23. Dezember 2017 in Gera und wird anschließend in der Galerie oqbo Berlin gezeigt.

ABDUL ABDULLAH / AES+F / WINFRIED BULLINGER / LAURA FORD /
JÖRG HEROLD

20. Januar 2018 — 3. März 2018
Eröffnung | Freitag 19. Januar 2018 | 19 Uhr

Die Ausstellung präsentiert 5 internationale künstlerische Positionen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mittels verschiedener Medien mit den Folgen und Auswirkungen ethnischer, gewalttätiger wie kriegerischer Auseinandersetzung beschäftigen.
Die beteiligten Künstler erzählen ihre ganz eigenen Geschichten, genährt aus persönlichen Erinnerungen bzw. Reflexionen eigener Assoziationen und Wertungen.
Die künstlerischen Positionen konzentrieren sich weniger auf die Darstellung zerstörter Stadtlandschaften oder entstellter Kriegsopfer, sondern primär auf die psychologischen und gesellschaftlichen Folgen kriegerischer Handlungen, deren Verarbeitung bisweilen weit in die dritte oder vierte Generation und darüber hinaus hineinwirken können.

Presse PDF Gebrochene Welten

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BUCHVORSTELLUNG

Donnerstag 1. Februar 2018 | 20 Uhr

Winfried Bullinger
An den Rändern der Macht
Hatje Cantz 2017
Ein Gespräch mit dem Künstler über die Porträts von nomadischen Aussenseitern in Ostafrika.

Winfried Bullinger portraitiert Personen in Afrika, die in abgeschiedenen Gesellschaften leben. Ihn interessiert der lokale Code, die Zersplitterung in kleine und kleinste Gesellschaften mit eigener kultureller Identität.
Die Fotos von Winfried Bullinger sind während zahlreicher Expeditionen in einem Zeitraum von zehn Jahren mit einer Großformatkamera in den Ländern Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Tanzania und der Zentralafrikanischen Republik entstanden.

In einer bislang ungesehenen Art und Weise gelingt es dem Künstler durch seine eigene Sichtweise, den komplexen Zusammenhang zwischen Individuum und der Geschichte seines Volkes im Bild zu erfassen.

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L E S U N G

| Mittwoch | Philosophische Reihe matthes und seitz
Mittwoch 7. Februar 2018 | 20 Uhr

Krieg singen
Detlef Diederichsen (Hg.), Holger Schulze (Hg.)
Reihe HKW - 100 Jahre Gegenwart

Lesung mit Detlef Diederichsen
Einführung Andreas Rötzer

Wieso gehen Krieg und Musik so gut zusammen? Bei Kriegspropaganda, Kriegshetze und – ganz aktuell – als Soundtrack von bestialischen Mordvideos kommt Musik eine entscheidende Rolle zu. Dem gegenüber stehen eine Vielzahl von Musiken, die Frieden und Gewaltlosigkeit beschwören, und so etwas wie musikalische Trauerarbeit. Die Publikation versammelt theoretische Reflexionen, Textcollagen und Interviews zur Verbindung von Krieg, Technologie und Musik.




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