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Streng nicht eng - ist eine Kooperation zwischen oqbo und fatkoehl architekten, Berlin.
Unterschiedliche Akteur*innen werden zu einer Debatte über den gestalteten Stadtraum eingeladen. Streng nicht eng ist eine Ausstellung und eine siebenteilige Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Spaziergang, Lesung und Performance in der Galerie in der Brunnenstraße 63, in den Prinzessinnengärten in der Prinzenstraße 35-38 und im Optionsraum Spreefeld im Wilhelmine-Gemberg-Weg 14.
Gefördert durch miKrOPROJEKTE 2017, Bezirksamt Mitte, Fachbereich Kunst und Kultur.

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A U S S T E L L U N G

Sonderangebot | fatkoehl architekten

Ausstellung 16. Juni 2017 - 15. Juli 2017
Eröffnung | Donnerstag 15. Juni 2017 | 19 Uhr

Einführung Florian Köhl und Gespräch mit dem Berliner Künstler John Bock und Nat Chard, Prof. an der Bartlett School of Architecture, UC London (in englischer Sprache).

Zusammen ein Haus entwickeln, räumlich und baulich komplex, vielfältig und durchgemischt, das wär doch was! Kein fauler Kompromiss, vermeintliche Beteiligung. Für eine Stadt der Möglichkeiten: geplant oder improvisiert, temporär oder für immer. Spezielle Orte für neue Räume und Träume. fatkoehl architekten zeigt die Modelle. Alle Entwürfe, frisch nachgezeichnet und gedruckt, garaniert koproduziert und auf Wunsch mit Zertifikat nutzungsoffen. Jetzt neu: Mit Quest auch für öffentliche Räume!



PDF | streng nicht eng


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D E B A T T E

Freitag 23. Juni 2017 | Aussenprojekt
Die coproduzierte Stadt
Debatte 15 Uhr bis 17 Uhr
Spreefeld Optionsraum 3
Wilhelmine-Gemberg-Weg 14 | 10179 Berlin

Vor zehn Jahren hat sich eine Gruppe von Baugruppen-Architekten zusammengeschlossen, um gemeinschaftlich umfassendere Projekte mit komplexeren Programmen und mehr Mischung zu entwickeln. Eines der daraus entstandenen Projekte ist die Genossenschaft Spreefeld, ein Projekt für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten in der Berliner Innenstadt, direkt am Spreeufer gelegen zwischen Mitte und Kreuzberg.


PDF | Spreefeld

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D E B A T T E

Samstag 24. Juni 2017 | Aussenprojekt
Die Laube im Prinzessinnengarten
Prinzessinnengärten | Prinzenstraße 35-38 | 10969 Berlin
Führungen 12 Uhr und 14 Uhr
Debatte 15 Uhr bis 17 Uhr

Zum Tag der Architektur bieten fatkoehl architekten am Samstag, den 24. Juni in der Laube | Prinzessinnengärten um 12 Uhr und um 14 Uhr Führungen an, mit anschließender Debatte ab 15 Uhr bis 17 Uhr zum Thema Verdichtung und Grün.


PDF | Prinzessinnengärten

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S P A Z I E R G A N G

Öffentlicher Raum und die unsichtbaren Normen der Demokratie
Samstag 1. Juli 2017 | 15 Uhr
mit dem Landschaftsarchitekten Prof. Jürgen Weidinger, Berlin

Im Brunnenviertel sind vielfältige Transformationsprozesse zu beobachten. Eine wichtige Rolle für die Entwicklung eines Stadtraums spielt die Gestaltung der Freiflächen im öffentlichen Raum. Was braucht es an dieser Stelle? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Können oder sollen Anwohner*innen einbezogen werden? Bei einem gemeinsamen Spaziergang im städtischen Umfeld der Galerie erklärt Jürgen Weidinger die Komplexität der Aufgabe einen öffentlichen Freiraum zu gestalten.

Prof. Jürgen Weidinger leitet seit 2009 das Fachgebiet Entwerfen Objektplanung an der Technischen Universität Berlin.
1995 gründete er das Büro WEIDINGER LANDSCHAFTSARCHITEKTEN in Berlin.


PDF | Spaziergang

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V O R T R A G und D I S K U S S I O N

Die Uhrzeit und der Veranstaltungsort haben sich kurzfristig geändert. Wir bitten um Verständnis!!!

in der Laube auf dem Gelände der Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg
Dienstag 4. Juli 2017 | 19 Uhr
Frei Otto | Jean Philippe Vassal, Paris (in englischer Sprache)

Es gibt nicht viele Bauwerke, für die Otto allein verantwortlich zeichnet; viele seiner Bauwerke sind in Zusammenarbeit mit Kollegen und unter Einbeziehung der Nutzer entstanden. Otto selbst bezeichnete sich vor allem als Ideengeber. "Ich habe wenig gebaut. Ich habe viele ‚Luftschlösser' ersonnen." Seine biomorphen Bauformen verdanken ihre Existenz nicht seiner Schöpfungskunst, sondern beruhen auf der Formenfindung von natürlich vorkommenden Strukturen.

Jean Philippe Vassal wurde 1954 in Casablanca geboren. Nach seinem Abschluss an der Architekturhochschule Bordeaux im Jahr 1980 war er bis 1985 als Stadtplaner im Niger tätig. 1998 gründete er in Paris das Architekturbüro Lacaton & Vassal. Er lehrt seit 2012 an der Universität der Künste (UdK) in Berlin.


PDF | Frei Otto | Jean Philippe Vassal

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L E S U N G
| Mittwoch | Philosophische Reihe matthes und seitz
Mittwoch 5. Juli 2017 | 20 Uhr
Gilles Clément | Gärten, Landschaft und das Genie der Natur
Lesung mit der Übersetzerin Brita Reimers
Einführung Andreas Rötzer

Wer einen Garten anlegt, entwirft sein Wunschbild der Welt. Im Einklang mit dem neuen ökologischen Bewusstsein ist für Gilles Clément der Garten der Zukunft unser gesamter Planet, sein Gärtner die ganze Menschheit. In diesem Garten ist der Gärtner nicht Herr, sondern gleichberechtigter Teilhaber des Lebens im Garten.

Gilles Clément, geboren 1943, ist Gartenbau-Ingenieur, Landschaftsarchitekt und Professor an der École nationale superieure du paysage in Versailles. Ungewöhnlich ist sein umfangreiches theoretisches Konzept, das er in vielen Büchern, z. T. auch fiktiven Texten, vorstellt.


PDF | Gilles Clement

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V O R T R A G und A U S S I C H T E N

Sonderangebot
Donnerstag 13. Juli | 20 Uhr
fatkoehl architekten und Quest, Berlin
Christian Burkhard und Florian Köhl, DipArch. Bartlett (UC London)

Nach mehreren Jahren der Forschung und Lehre gründete Florian Köhl 2002 das Büro fatkoehl architekten. Das Gründungsprojekt war eine der ersten Baugemeinschaften Berlins. Der heutige Schwerpunkt des Büros liegt in der Entwicklung alternativer Beteiligungsmodelle für das Wohnen und Arbeiten in der Stadt, vom Grundstückserwerb über die Entwicklung spezieller Bautypologien bis hin zu grundlegenden Stadtentwicklungsfragen. Er ist Mitbegründer von Team Eleven, dem Netzwerk Berliner Baugruppenarchitekten (NBBA) und dem Verein Instant City.

Christian Burkhard ist der Gründer und Herausgeber der kollaborativen Architektur-Plattform Architectuul. Architectuul wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich zu einem der führenden kostenlosen Online-Kataloge des zwanzigsten Jahrhunderts und der zeitgenössischen Architektur entwickelt. Im Jahr 2013 wurde Architectuul für die Lissabonner Architektur Triennale ausgewählt. Im Jahr 2014 führte Architectuul auf Einladung Serbiens die internationalen Gespräche über regionale Architektur auf der XIV.
Architekturbiennale in Venedig.
Seit 2013 arbeitet Christian Burkhard mit dem Architekten Florian Köhl zusammen, um Architekturen zu entwickeln, die vielfältige, lebendige und sozial ausgewogene Nachbarschaften fördern


VORSCHAU / UPCOMING

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A U S S T E L L U N G

Zentimeter

Klasse Katharina Fritsch | Kunstakademie Düsseldorf

Ann Lena Anton | Nina Buchheim | Kai Cui | Yutao Gao | Sean Mullan | Johanna Mußenbrock | Conrad Müller | Denise Werth

22. Juli 2017 – 29 Juli 2017
Eröffnung | Freitag 21. Juli 2017 | 18 Uhr

Das metrische Einheitssystem ist die vielleicht best verstandene und weit verbreitetste "Sprache" der Welt. In der überwiegenden Anzahl an Ländern weltweit ist die Einführung abgeschlossen, was die Grundlage bildet für die weltweite Vergleichbarkeit von Größen und Kräften und damit für Technik und Form.

Die Möglichkeiten und Chancen der Kohärenz dieses Systems treten in der Ausstellung "Zentimeter" auf neue Art in den Vordergrund und finden in der gewählten Formatvorgabe von 2cm x 100cm ihre Gestalt.

Die Frage der Form bespielt das Fundament der Kunst aber den Weg von der Größe, also der Dimension zu beginnen und aus ihr die Arbeit zu entwickeln stellt für die Teilnehmer der Ausstellung eine neue Erfahrung dar. Der Reiz besteht darin, zurückgeworfen auf die basalen Bedingungen der dezimalen Werte, die eigene künstlerische Anlage zu realisieren.

In der Einheit wird die Differenz besonders gewürdigt: 8 Studierende der Kunstakademie Düsseldorf, 8 x 3 Arbeiten von 200 Quadratzentimetern.





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